Nationalpark Narew
Nationalpark Narew wurde am 21. Juli 1996 ins Leben gerufen. Es erstreckt sich in der Wojewodschaft von Podlasie, im Gemeide- Landeskreis von Tykocin, Choroszcz, Turośń Kościelna, Suraż, Łapy, Sokoły und Kobylin Borzymy. Der Nationalpark umfaßt ein sumpftiges Tal von Narew zwischen Suraż und Rzędziany. Sein Gebiet beträgt ca. 7350 ha. Als eine hervorragende Rarität und Naturphänomen erscheint ein einzigartiges Őkosystem des Flußtals. Narew bildet auf dieser Strecke ein beispielloses Netz von Flußbetten, Flußärmen und Flußaltwasser.
Die Pflanzenwelt der Landschaft zeichnet sich durch ihre Vielfältigkeit und Vielförmigkeit aus. Hier treten ca. 58 Pflanzarten auf. Zu den bekanntesten gehören Röhricht und Wasserpflanzen. Auf diesem Gebiet befinden sich auch mehrere Schutzarten von Pflanzen.
Eine Rarität stellt auch die Tierwelt dar, besonders die ornithologische Fauna. Im Tal finden ihren Zufluchtsort verschiedene Arten der Sumpfvögel. Viele von denen sind schon vom Aussterben bedroht. Das alles können Sie mit etwas Glück und Ausdauer persönlich erleben.
Aber auch die Säugertiere sind hier zahlreich vertreten. Im Landesschutzgebiet leben ca. 40 Arten davon. Ein besonderes Augenblick stellen die Biber mit ihren Biberburgen aus Ästen und Schlamm dar. Es gibt ungefähr 70 Stellen, wo diese Burgen fündig werden. Die ganze Biberpopulation beträgt ca. 260 Stück. Ein anderes auch hier lebendes Säugertier, das ins polnische Rot-Tierbuch eingetragen wurde, ist der Fischotter. Lassen Sie sich auch von den anderen Tierarten bezaubern und sehen Sie sich u.a. auch: Bisamratten, Nerze, Wiesel, Marder, Elche, Rehe, Hirsche und Wildschweine in ihrer Naturumgebung.
Darüber hinaus sind die Wässer von Narew reich an vielen Fischarten, besonders sollen an dieser Stelle erwähnt werden: Hecht, Wels, Schleie, Plotze, Barsch.
Zu den geschützten Arten gehören vor allem Schlammpeitzker und Schmerle. Die Parkverwaltung und -leitung sitzt in einem Fürstenhof in Kurowo. Es wurde Ende 19.Jahrh. gebaut und 1920 ausgebaut. Neben dem Fürstenhof befindet sich ein Park mit 51 Denkmalbäumen. Zu den wertesten gehören vor allem: Eiche, kalifornische Edeltanne, Rotahorn; eine Allee unten den Linden und Fichten, die zum kleinen Hafen führt. In dem Gebäude befindet sich zur Zeit eine Ausstellung von Besonderheiten des Narew-Tals.


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